Thales CER (Ⅰ)

Deutschland gebaut von 1938 bis 1940

S.Nr. 65239
Baujahr ca.1939
28,5 cm breit, 15 cm tief, 13 cm hoch
5,9 kg
Zustand 2/1:
  • einige Gebrauchsspuren
  • funktioniert einwandfrei
(leider unvollständige) Anleitung im Internet gefunden
  • Eingabewerk: 10stellig, 10 Schieber, außenliegender Löschkamm
  • Zählwerk: 8stellig, mit Zehnerübertrag, je nach erster Kurbeldrehung unterschiedliche Zählrichtung (manuell umschaltbar), Löschschraube
  • Resultatwerk: 13stellig, vollständiger Zehnerübertrag, Ziffern direkt einstellbar, Löschschraube
  • für alle Grundrechenarten
  • Kurbel in beide Richtungen drehbar
  • Rückübertragung aus dem Resultatwerk in die Eingabe
  • rechte Flügelschraube löscht beide Werke, wenn dazwischen liegende Taste nicht gedrückt wird
  • Hebelchen an der Rückseite hebt die Sperrung des Kontrollwerks bei gezogener Kurbel auf (Überschleuderungskorrektur)
Diese Sprossenrad-Maschine hat eine mittlere Kapazität von 10‑8‑13 und Zehnerübertrag im Zählwerk (=C), Einstellkontrolle und Rück­übertragung. Die Direkteinstellung im Resultatwerk ergänzt die ohnehin gute Ausstattung. Gebaut wurde sie um den Beginn des 2. Weltkriegs herum, die Löschung der drei Werke mit Flügelschrauben und dem drehenden Löschkamm war damals noch zeitgemäß. Der damalige Neupreis betrug 600 Reichsmark (etwas mehr als 3,5 Monatslöhne).
Von 1952 bis 1965 wurde wieder eine Thales CER gebaut, allerdings sieht diese Maschine deutlich anders aus und ist wesentlich zierlicher. Deshalb stelle ich hinter die Typenbezeichnung hier die „I“.

Blick ins Innere:

Stark korrodierte Chromteile poliert, Gummifüße erneuert, Ziffern in Deckblech und Löschkamm neu eingelegt, Kommaschieber ersetzt.
mehr Infos im Infos zum Hersteller