Faber-Castell 1/87 Addiator

Deutschland gebaut von 1937 bis 1955

S.Nr. 1893531
Baujahr 1976
30 cm lang, 4,5 cm breit, 1,5 cm hoch
170 g
Zustand 2/1:
  • das cm-Lineal hat einen leichten Riss, sonst wenig Gebrauchsspuren
  • alles funktioniert einwandfrei und leichtgängig
mit originalem Griffel und gut erhaltenem Papp-Etui, als Anleitung dienen die ausgezeichneten Lehrbriefe von Faber-Castell
  • Skalen: K A (B CI C) D L; hinten: (S ST T)
    d.h.: Kubik, Quadrat (2x), Kehrwert, Grundskala (2x), log; hinten: sin (auch cos), sin kleiner Winkel, tan (auch cot)
  • Sondermarkierungen: auf Skala A/B π, 1/π (M, f. Zylinderwandflächen), π/4 (unbenannt, f. Kreisflächen);
    auf Skala C/D π, 1,13=√(4/π)+3,57=√(40/π) (C+C1, f. Zylindervolumina), 3438+206255 (ρ'+ρ'', f. sin und tan sehr kleiner Winkel)
    (Quelle)
  • Eingabe im Addiator über 6 Schieber
  • Löschbügel für den Addiator
  • Lineal für cm und inch
  • auf der Rückseite Tabellen: Baustoff- und Metallgewichte, elektrische Widerstände, wichtige Umrechnungen
  • alle Grundrechenarten ausführbar (sogar Subtraktion unter Null)
  • der Benutzer musste immer wissen, wo die Kommastelle zu setzen war
Dieser Rechenstab ist noch in der alten Bauweise gefertigt: Ein Holzkern trägt eine dünne Schicht Zelluloid. Er hat auf der Rückseite eine Besonderheit: Da man mit dem Rechenschieber (‑stab/‑scheibe) nicht addieren und subtrahieren kann, wurde hier auf der Rückseite ein Addiator (das Modell Universal) eingebaut. Damit sind alle vier Grundrechenarten durchführbar. Der Addiator kann außerdem auch zum Notieren von Zwischen­ergebnissen genutzt werden.
Die Idee für solche Kombinationen stammt von der Firma Addiator, dort wurden sie anfangs auch montiert. Spätere Ausführungen entstanden dann noch bis 1972 bei Faber-Castell.
Dieses Exemplar wurde den Vorbesitzern von einem Schmied geschenkt. Es ist wahrscheinlich, dass dieser den Rechenstab tatsächlich noch genutzt hat.
mehr Infos im Infos zum Hersteller