Brunsviga M Ⅲ

Deutschland gebaut von 1925 bis 1927

S.Nr. 110644
Baujahr 1927
26 cm breit, 18 cm tief, 16 cm hoch
7,5 kg
Zustand 2/1:
  • nur am Sockel noch deutliche Gebrauchsspuren
  • alles funktioniert einwandfrei und leichtgängig
Kurzanleitung geschrieben
  • Eingabewerk: 9stellig, 9 Schieber, Löschhebel
  • Zählwerk: 8stellig, mit Zehnerübertrag, mitlaufender Stellenzeiger, rote Ziffern falls erste Zählung negativ ist (Klappblende), Löschhebel (mit Anzeige)
  • Resultatwerk: 13stellig, vollständiger Zehnerübertrag, Löschkurbel
  • für alle Grundrechenarten
  • Kurbel in beide Richtungen drehbar
Mitte der 20er-Jahre entstand diese Sprossenrad-Maschine, deren Bauweise zum Vorbild der meisten späteren Brunsvigas wurde. Sie ist ein Produkt der zugekauften Tochterfirma Rema und vereint fortschrittliche Merkmale beider Firmen. Die Einstellkontrolle durch Ausschnitte neben den Einstellhebeln setzte sich nicht durch, findet sich aber später z.B. bei der Brunsviga 10. Die bequemen Löschhebel, die komfortable Schlittenverstellung sowie das obenliegende ZW finden sich aber bei praktisch allen späteren Brunsviga-Sprossenradmaschinen.
Das Gerät hat der Vorbesitzer auf einem Flohmarkt gefunden, die frühere Verwendung ist daher leider unbekannt. Das Baujahr kann aus der Seriennummer erschlossen werden, der damalige Neupreis lag bei 650 Reichsmark (knapp 4,5#8239;Monatslöhne).

Blick ins Innere:

Zustand nach Reinigung:

Extrem große und kompakte Staubmäuse, mehrere kleine Holzstückchen und einen Schraubhaken(!) aus Einstellung und Schlittentransport entfernt, Deckbleche neu lackiert, Beschriftungen neu eingelegt, abgebrochenen Griff der Löschkurbel und Widerlager-Block rechts vorne ersetzt, Füße erneuert.
mehr Infos im Infos zum Hersteller PDF zu Rema/Brunsviga