Brunsviga B

Deutschland gebaut von 1892 bis ca. 1925

S.Nr. 6022
Baujahr 1904
34 cm breit, 17 cm tief, 12,5 cm hoch
8,4 kg
Zustand 2/1:
  • Beschriftung am ZW etwas abgegriffen, kleine Gebrauchsspuren
  • funktioniert einwandfrei
mit Bodenbrett und Blechhaube, Anleitung für alte Brunsvigas im Internet gefunden
  • Eingabewerk: 9stellig, 9 Schieber, ohne Einstellkontrolle
  • Zählwerk: 8stellig, ohne Zehnerübertrag, rote Ziffern für negative Zählrichtung (9 immer rot), Löschschraube
  • Resultatwerk: 18stellig, Zehnerübertrag nur über 9 Stellen, Löschschraube (nur in Grundstellung des Schlittens benutzbar)
  • für alle Grundrechenarten
  • Kurbel in beide Richtungen drehbar
  • Hebel zum Lösen der Drehrichtungssperre
„Modell B“ war der erste von Brunsviga gebaute Maschinentyp. Eigentlich handelt es sich dabei eher um eine ganze Modellfamilie, denn im Lauf der Jahre wurde das Modell ständig weiter entwickelt: Zuerst kamen eine verlängerte Kurbel und die Warnglocke(n) für Über- und Unterlauf dazu, einige Sperren gegen Fehlbedienungen wurden eingebaut. Das ist der Entwicklungsstand dieses Exemplars aus dem Jahr 1904. Es hat zwei Glocken, damit es beim Überlauf in jeder Stellung bimmelt. Später fand man dafür elegantere Lösungen.
Diese frühen Maschinen von Brunsviga waren alle noch recht groß. Die Gehäusebleche sind sehr dick, alle Teile (von den Sprossenrädern bis zu den Flügelschrauben) sind sehr massiv ausgelegt. Hier bricht und verbiegt sich noch nichts, diese Maschine könnte bei guter Pflege vermutlich auch in weiteren 117 Jahren noch funktionieren, selbst wenn sie wieder häufiger benutzt werden sollte.

Blick ins Innere:

Beschriftung links:

Alle Metallteile poliert, Deckbleche und Rückseite neu (teil)lackiert, Ziffern neu eingelegt, fehlende „Kommastöpsel“ ersetzt.
mehr Infos im Infos zum Hersteller