Brunsviga A 58

Deutschland gebaut von 1936 bis ca. 1950

S.Nr. 7767
Baujahr 1950
32 cm breit, 26 cm tief, 20 cm hoch
8,2 kg
Zustand 2/2:
  • einige Gebrauchsspuren
  • alles funktioniert, aber die Typen 3 und 4 der „1 Mark“‑Stelle sind etwas zu locker und wollen vorsichtig behandelt sein.
mit Schutzhaube, Kurzanleitung geschrieben
  • Eingabewerk: 7stellig, 63 Tasten, ohne Einstellkontrolle
  • Resultatwerk: 8stellig, vollständiger Zehnerübertrag
  • Druckwerk: 8stellig (+Symbol)
  • für Addition und Subtraktion
  • R-Taste für Weiterverwendung der eingetippten Zahl (für sehr notdürftige Multiplikation)
  • Zwischensummen- und Summentaste
  • keine Anzeige, nur Ausdruck auf Papierstreifen
  • vorsichtiges Drücken der Zwischensummen- oder Summentaste löscht die Tastatur
  • Kurbel abnehmbar
Das ist eine eher einfachere Addiermaschine: Mit ihr kann man gut addieren und subtrahieren, aber nur sehr behelfsmäßig multiplizieren. Das Schalt­prinzip sind hier Zahnstangen, wie meist bei diesem Gerätetyp. Eine Zehnertastatur hat sie noch nicht, jede Stelle hat also ihre eigene Tastenreihe: Je nachdem welche Taste jeweils gedrückt wird, werden die Zahnstangen verschieden weit gestellt, bei jedem Hebelzug greifen sie dann ins Resultatwerk und stellen dort die Ziffern weiter.
Die Brunsviga A 58 heißt anders als ihre „Vettern“ mit dem „AS“ im Namen so, weil sie nur addiert, aber nicht saldiert (Ergebnisse unter Null korrekt anzeigt). Im Internet findet sich fast nichts über dieses Modell, außer einer alten Verkaufsanzeige eines Auktionshauses in Saragossa. In den einschlägigen Listen ist für diese Seriennummer das Baujahr 1950 angegeben und auch die Lackierung weist dieses Exemplar als Nachkriegsgerät aus. Eigentlich kaum zu glauben, dass so spät noch Addiermaschinen mit Volltastatur gebaut wurden.

Blick ins Innere:

Infos zum Hersteller