Brunsviga 20

Deutschland gebaut von 1934 bis 1963

S.Nr. 230471
Baujahr 1949
41 cm breit, 22,5 cm tief, 17,5 cm hoch
12,5 kg
Zustand 2/1:
  • Nullen und einige andere Ziffern des Kontrollwerks deutlich ausgebleicht, einige größere Stoßstellen am Gehäuse und eines der Gummirädchen im Resultatwerk ist sehr spröde
  • alles funktioniert einwandfrei und leichtgängig
neue (eckige) Holzkiste gezimmert, von S.Weiss (Mechrech.de - ein ganz großes DANKE!); eine Anleitung (sogar mit Beispielen zur Lösung quadratischer Gleichungen) als PDF erhalten
  • Eingabewerk: 12stellig, 12 Schieber, Löschhebel
  • Zählwerk: 11stellig, mit Zehnerübertrag, mitlaufender Stellenzeiger, rote Ziffern falls erste Zählung negativ ist (Klappblende), Löschhebel
  • Resultatwerk: 20stellig, Zehnerübertrag nur über 14 Stellen, Ziffern direkt einstellbar (Entlastungshebel), linke Hälfte kann vor Löschung geschützt werden, Löschhebel
  • für alle Grundrechenarten
  • Kurbel in beide Richtungen drehbar
  • Rückübertragung aus dem Resultatwerk in die Eingabe (Eingabelöschhebel ganz durchziehen und halten)
  • Gesamtlöschhebel für die drei Werke
  • Anzeige der unvollständigen Löschung in allen Werken
Die Brunsviga 20 wurde fast 30 Jahre lang gebaut. In den 30er-Jahren war es eine der am weitesten entwickelten Sprossenrad-Maschinen, bis zum Ende der Brunsviga-Produktion blieb das Modell fast unverändert. Es hat eine sehr hohe Kapazität und viele Extras, die die Bedienung vereinfachen oder besondere Rechnungen möglich machen. Dividenden z.B. können im Resultatwerk direkt eingestellt werden, seine Teillöschung ermöglicht es, den linken Teil auch als Speicher zu benutzen.
Listenpreis nach Einführung der DM: 1.055 DM (etwa vier Monatslöhne).
Diess Exemplar gehörte einem bekannten Turnvereins-Vorsitzenden und Lehrer aus Idstein. Gekauft hatte er sie beim Frankfurter Brunsviga-Generalvertreter Berg, der sich mit dem unten gezeigten Metallschildchen auf der Maschine verewigt hat. Die Firma, damals in bester Frankfurter Lage am Mainufer (heute ist links das Architekturmuseum, rechts das Museum für Kommunikation), gibt es schon lange nicht mehr.

Blick ins Innere:

Sprödes Gummirädchen an Stelle 1 versetzt.
mehr Infos im Infos zum Hersteller